Warum du deinem Baby erlauben solltest, sich voll zu kleckern? Hier sind 6 Gründe

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Egal ob aus lustigen Heimvideos oder aus der eigenen Küche, den Anblick eines essenden Babys kenne wir alle nur zu gut. Oft mir Requisiten verbunden wie einer Schüssel als Hut, einer Spaghetti-Frisur, einer Karotte in der Nase und einem vollgekleckerten Riesenlächeln. Was für dich nur ein bisschen mehr Putzen bedeutet, ist für dein Baby ein Grundelement seiner Entwicklung. Erlaube ihm, sich eigenhändig mit Nahrung auseinanderzusetzen - und wir sagen dir auch warum:

1. Kauen lernen
Das Saugen ist beim Baby angeboren das Kauen aber nicht. Babys müssen erst lernen, sich mit Nahrung auseinanderzusetzen. Zu diesem Prozess gehört auch das Stecken der Patschehändchen in den Mund, um später Nahrung erfolgreich halten und schlucken zu können. Hat es erst mal Babybreie gemeistert, ist es bereit für feste Nahrung - dann fängt der Spaß erst richtig an.

2. Entwicklung der Motorik
Essprojektile, die durch die Luft sausen, mögen dir vielleicht als eine Riesenunordnung erscheinen, aber was in Wirklichkeit passiert ist ein komplexer Lernprozess. Während es mit seinen Fingerchen nach der Nahrung greift und sie zum Mund bringt, lernt dein Baby über seine Umgebung und wie es seinen Körper kontrollieren kann. Es macht nichts, wenn der Tellerinhalt am Boden, auf dem Tisch oder im Schoß deines Babys landet - Lernen ist eben Schwerstarbeit.

3. Förderung der sensorischen Integration
Kennst du das Gefühl, wenn du die Hand in einen tellervoll Püree steckst und ihn dir dann ins Gesicht schmierst? Wahrscheinlich nicht, aber dein Baby weiß es sehr wohl und speichert all diese Informationen. Durch selbstständiges Essen lernt dein Baby über Veränderungen in der Textur und Form der Nahrung, die in der Hand und im Mund passieren - wie sie aussieht, wenn man sie in der Hand zermatscht oder auf den Boden schmeißt...
Halte durch, Mama!

4. Der Umgang mit Besteck
Wenn dein Baby das Essen mit den Händen gemeistert hat, ist es immer noch zu früh zum Feiern - es folgt der Umgang mit Besteck #funtimes
Fangt mit Breien an, die man leichter löffeln kann. Am Anfang wird auch der herum fliegen (Löffel machen richtig gute Katapulte!), aber je älter dein Baby wird, desto klarer wird die Luft und desto leerer der Teller werden.

5. Tischmanieren
"Man schmeißt kein Essen auf den Boden!"
Es mag dir zwar erscheinen, als ob du dich endlos oft wiederholst und immer wieder Essen vom Boden aufhebst, aber mit der Zeit wird sich auch das als nützlich erweisen. Babys saugen alles auf, also zeig deinem, dass Mahlzeiten die beste Zeit für Sozialisierung und das Beisammensein mit der Familie ist.

6. Eine positive Einstellung gegenüber Nahrung
Ringen um den Löffel, Zwangsfüttern und ständiges Aufwischen erschaffen negative Assoziationen zum Füttern und zur Nahrung. Das gemeinsame Essen, Füttern und Kleckern sollten stattdessen eine besondere Erfahrung sein - eine, die ihr nur miteinander teilt.

Um euch dabei zu helfen, haben wir uns das erste personalisierte E-Kochbuch für dein Baby einfallen lassen.

Für diese 10 gesunden, schnellen und leckeren Rezepte wirst du keine 3 Stunden, oder einen auf 180° vorgeheizten Ofen, oder exotische Gewürzte von Pinterest brauchen.
Wir wissen, dass du gestresst bist.
Deshalb haben wir uns bemüht dir maximal Zeit und Mühe zu sparen.
Für die Zubereitung wirst du nur ein paar gesunde Zutaten, bis zu 'ner halben Stunde Zeit und einen Funken Energie zum Mixen brauchen.
Die ernsteste Folge: Ein sattes Baby und eine glückliche Mama.

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